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Im Jahre 1922 hatten sich einige aktive Friesensportler in der Gaststätte Jan Eden in Nenndorf zusammen gefunden, man beschloss in Nenndorf einen Bosselverein zu gründen um gegen andere Nachbarvereine antreten zu können, zum ersten Vorsitzenden wurde Engelbert Ellerbrok gewählt. Die Mitbegründer waren außerdem Weert Janssen, Bernd Meyer, Gerd Weber, Jan Eden, Hinrich Buß, Gerhard Janssen sowie Gerd Meyer der auch die Idee zum Vereinsnamen hatte. Er war der Meinung „Wi mutten man Moot hollen loot uns dor doch Freesenmoot ut moken“, dies wurde auch von allen akzeptiert und somit Taufte man den „Freesenmoot Nenndorf“. Als Vereinslokal wählte man die Gaststätte Jan Eden. Dieses Lokal später Gasstätte „Zur Erholung“ zu letzt unter der Regie von Peti Oppermann, blieb bis zum Jahre 1994 das Vereinlokal. Heute befindet sich dort ein Heizungs- und Sanitärgeschäft.
Die Mitglieder waren damals ausschließlich Männer. Die Damen bosselten damals noch nicht, man war der Meinung sie gehörten an den Kochtopf. Die ersten Gegner waren die Nachbarvereine Südarle, Roggenstede, Narp und Westeraccum man kann heute leider nicht mehr belegen wie diese ausgegangen sind.
 

Die Geschichte des Vereins:

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Über uns

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Engelbart Ellerbrock führte den Verein elf Jahre lang bis 1933. Ab dort, bis zum Ende des 2.Weltkrieges ruhte die Vereinsarbeit. Im Winter 1945/46 nach dem Kriegsende wurde der “Freesenmoot“ wieder ins Leben gerufen. Es gab in diesen Schweren Zeiten natürlich kaum Bosselkugeln zu bekommen. Aber Not macht erfinderisch. Aus alten Schiffsmasten fertigten Stellmacher neue Bosselkugeln. In dieser schweren Zeit nach dem Krieg führte Johann Götz die Geschicke des Vereins bis 1948, Ihm folgten Gerhart Ihnken, Gerd Gerdes, Georg Marienhoff, Bernhard Janssen, Harald Hinrichs, Helmut Janssen, Martin Ripken, Erwin Niehuisen der nach seiner Amtsübergabe an Manuel Eggers auf der Jahreshauptversammlung 2023 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. In den ersten Jahren nach dem Krieg hatte der Verein regen Zulauf an neuen Mitgliedern. Jeder wollte dabei sein und die Vereinsfarben (rot – schwarz) vom “Freesenmoot“ am Sonntag auf der Landstraße verteidigen. Das führte sogar dazu, das einige gute Werfer zu Nachbarvereine “auswanderten. Zwischendurch gab es auch mal Schwierigkeiten mit den Behörden. Da hatte Gerd Gerdes im Jahre 1951 einmal vergessen sich einen Straßen- Bosselkampf genehmigen zu lassen. Prompt erhielt er einen Strafbefehl. Er sollte 8, -DM Strafe zahlen oder vier Tage in den Knast.Die erfolgreichsten Jahre waren ab 1974 zu verzeichnen. 1974 stieg die A-Staffel der Männer in die Verbandsliga auf, 1978 in die Landesliga. Bis 1988 war die Mannschaft mehrere Jahre in der Landesliga erfolgreich. In den Jahren 1975,1976 und 1977 wurden die Damen Kreismeister zusätzlich 1975 und 1977 Friesenmeister. 1983 wurde der Kreispokal gewonnen und 1986 der Ostfrieslandpokal. Das Jahr 1990 stand ganz im Zeichen der Männer III die in diesem Jahr Landesmeister und Friesenmeister wurden. Im Jahre 1991 erreichte die Mannschaft Männer I den Verbandstitel.

#Freesenmoot

EST 1922

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